Kapitel 3 · Bivariate deskriptive Statistik
Kontingenztafeln & bedingte Häufigkeiten
Bivariate Daten
Werden an jeder statistischen Einheit zwei Merkmale und gemeinsam erhoben, spricht man von bivariaten Daten . Die Kernfrage: Gibt es einen Zusammenhang? — als Korrelation () oder Regression ().
Die Kontingenztafel
Für diskrete Merkmale mit Ausprägungen (X) und (Y) zählt man die gemeinsamen Häufigkeiten und ergänzt um die Randhäufigkeiten:
Beispiel »Bier & Kopfweh« ():
| Bier | kein Bier | ||
|---|---|---|---|
| Kopfweh | 16 | 40 | 56 |
| kein Kopfweh | 7 | 28 | 35 |
| 23 | 68 | 91 |
Bedingte relative Häufigkeiten
Hält man fest, erhält man die bedingte Verteilung von :
So wird die Verteilung innerhalb einer Teilgruppe sichtbar. Beispiel: Von den 56 Personen mit Kopfweh hatten Bier getrunken. Erst der Vergleich mit der Gruppe ohne Kopfweh () deutet auf einen Zusammenhang — den wir im nächsten Abschnitt messbar machen.
Abruf-Quiz
Frage 1 / 2Was sind Rand- bzw. Zeilen-/Spaltensummen einer Kontingenztafel?